Magnetfeldtherapie


Bereits 1909 konnte gezeigt werden, daß der Einsatz von Magnetfeldern zu einer verbesserten Sauerstoffsättigung des Blutes führt.
Eine medizinische Grundlage der Wirkung stellt der „Hall-Effekt" dar. Durch diese sog. Elektrostimulation erfolgt eine geringe Erwärmung, ein Druck auf die Zellwände (sog. Lorenzsche Kräfte) wird ausgeübt, diese erweitern sich. Unter anderem werden auch Knorpelzellen beeinflußt, sie nehmen an Volumen zu. Somit wird die Belastungsfähigkeit eines Gelenkes verbessert.

Erfolgreich wird diese Methode schon seit vielen Jahren in der Veterenärmedizin, speziell im Pferderennsport, zur Verbesserung der Gelenkfunktion. In der Humanmedizin erfuhr die Methode durch neue Technische Möglichkeiten vor Jahren praktisch eine "Wiedergeburt".



Hauptindikation

Arthrosebehandlung der Gelenke; chronische Beschwerden der Wirbelsäule; schnellere Regeneration nach Sportverletzungen der Weichteile und verbesserte Heilung nach Knochenbrüchen.

Zu empfehlen ist eine Behandlungsserie von 10 Anwendungen, die möglichst in einem kurzen Zeitintervall erfolgen sollte.

Das Magnetfeld wird in der oben dargestellten Ringspule, in der der Patient gelagert ist, aufgebaut. Die Behandlung sellbst spürt man nicht, man kann sie nur "erfühlen", indem man einen kleinen Magneten in den Händen hält.

Die Kosten für die Behandlung können direkt in der Praxis erfragt werden. Es handelt sich um eine Selbstzahlerleistung, da die Gesetzlichen Krankenkassen keine Kosten ierfür erstatten.